1. Die lieben Tierchen …

    }}} Kluge Tiere im All {{{

    „In irgendeinem abgelegenen Winkel des in zahllosen Sonnensystemen flimmernd aus gegossenen Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der „Weltgeschichte“, aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn und die klugen Tiere mussten sterben.

    So könnte jemand eine Fabel erfinden und würde doch nicht genug illustriert haben, wie kläglich, wie schattenhaft und flüchtig, wie zwecklos und beliebig sich der menschliche Intellekt innerhalb der Natur ausnimmt; es gab Ewigkeiten, in denen er nicht war; wenn es wieder mit ihm vorbei ist, wird sich nichts begeben haben. Denn es gibt jenen Intellekt keine weitere Mission, die über das Menschenleben hinausführte.

    Sondern menschlich ist er und nur sein Besitzer und Erzeuger nimmt ihn so pathetisch, als ob die Angeln der Welt sich in ihm drehten. Könnten wir uns aber mit der Mücke verständigen, so würden wir vernehmen, dass auch sie mit diesem Pathos durch die Luft schwimmt und in sich das fliegende Zentrum dieser Welt fühlt.

    Der Mensch ist ein kluges Tier, das sich doch zugleich selbst völlig überschätzt. Denn sein Verstand ist nicht auf die große Wahrheit, sondern nur auf die kleinen Dinge im Leben ausgerichtet.“

    [Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne, im Jahr 1873 v. Friedrich Nietzsche]

    Nietzsche war gerade einmal 29 Jahre alt, als er diese Zeilen verfasste, aber bereits Professor für Altphilologie an der Universität Basel. Zudem veröffentlichte F. Nietzsche seinen Text über die Klugen und hochmütigen Tiere nicht. Dennoch schaffen es diese Zeilen bis in die Öffentlichkeit – vielleicht, damit sie nicht dem vergessen anheimfallen?

    Auch schicken seine Kritiker sich an und versuchten, seine Philosophie als „Unwissenschaftlichen“ Unsinn und „Spekulativen Blödsinn“ zu entlarven, was ihnen jedoch misslingen sollte. Denn, so meine Meinung, hatten sie sich zu früh gefreut & geurteilt. Nietzsche, hatte ihnen nur einiges Voraus.

    „Die Gefährdung der heutigen Menschheit entspringt nicht so sehr ihrer Macht, physikalische Vorgänge zu beherrschen, als ihrer Ohnmacht, das soziale Geschehen vernünftig zu lenken.“

    }} Konrad Lorenz – * 7. November 1903 † 27. Februar 1989 / österreichischer Verhaltensforscher & Gründervater der Tierpsychologie {{

    Erstaunlich –, oder? Dass ein Mensch, der sich Zeit seines Lebens mit der Verhaltensforschung von Tieren beschäftigte, zu Schlussfolgerungen über die Gesellschaftsstruktur einer anderen Spezies – die des Menschen – kommt, und überdies jene Dramatik unserer Zeit in nur einem Satz zusammenfasst.

    Wenn man über die klugen Tiere im All nachdenkt und sich dann die Welt ansieht, naja, dann erscheint es einem oftmals nur logisch, von „Klugen Tieren“ im All zu reden obschon es um uns Menschen geht. Und denkt man über die Tiere nach & über ihr Miteinander, fällt einem auf, dass sie insgesamt weit besser organisiert & friedfertiger sind, als diejenige Spezies, die sich oft selbst überhöht zum Maß aller Dinge macht. 

    „Die Fähigkeit eines Tieres, Schaden zu stiften, ist proportional zu seiner Intelligenz. Der Mensch hält auch hier die Spitze.“

    }}} Konrad Lorenz {{{

    Tja … warum ist das so? Sind die Menschen zu schlau, so schlau sogar, dass sie sich dummerweise selbst schaden? Das wäre kaum mit Intelligenz als vielmehr mit dem kompletten gegenteil zu erklären.

    „Zwischen den ganzen Dingen und Beziehungen, Vorkommnissen, guten wie schlechten Entwicklungen auf Erden lassen sich entweder Harmonien oder Disharmonien finden, die viele Grüne haben können. Was aber wäre, wenn sie kosmischer Natur, ausgehend von unserem Zentralgestirn der Sonne und vielmehr Einfluss auf unser Handeln sowie der Natur besitzen als wir uns allgemein bewusst ist, als wir (im konkreten die etablierten Wissenschaften) anzuerkennen bereit sind? Sollte dem so sein – und ob Sie’s jetzt einräumen wollen oder nicht – am Ende des Artikels werden Sie sich die frage von ganz alleine stellen, so hat die Menschheit ganze Arbeit dabei geleistet, sich selbst aus einem Harmonischen, auf der von der Sonne basierenden Rhythmus, und zu unserem Nachteil, zu nehmen.“

    „Faßt uns nicht ein Gefühl des Erschauerns, wenn wir diesen Irrweg ganzer Völker, diesen Irrweg ganzer Jahrhunderte erkennen, dieses Mühen, diese Not, diese Tränen, diese Hast, diese Krankheiten und Leiden!? Sie entspringen ja alle der Dumpfheit des Zivilisationsmenschen, seinem Unverstand, mit dem er die Natur und ihre Notwendigkeiten mißachtete, statt voller Ehrfurcht vor dem Erhabenen bescheiden und treu sich in den Mantelfalten der Großen Mutter willig zu bergen!“

    Mehr? Hier entlang:
    https://alpharocking.wordpress.com/2019/07/16/kluge-tiere-im-all/

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